5 Kreditkarten mit Cashback im Vergleich 2026

Von 0 Euro Jahresgebühr bis 25 Prozent bei Streaming-Partnern

5 Kreditkarten mit Cashback im Vergleich 2026

Cashback-Kreditkarten erstatten dir einen Teil jeder Zahlung zurück, statt nur Punkte oder Meilen zu sammeln.

In Deutschland liegt die Rückvergütung meist zwischen 0,5 und 5 Prozent, je nach Karte und Kategorie.

Nicht jede Karte mit dem Wort Cashback im Namen lohnt sich wirklich. Jahresgebühr, Höchstgrenzen und Bedingungen entscheiden, ob am Ende tatsächlich Geld zurückkommt.

Diese fünf Kreditkarten gehören 2026 zu den besten Cashback-Optionen für den deutschen Markt, jede mit einem anderen Schwerpunkt.

Wichtig: Der Unterschied zwischen den Karten liegt selten im Grundprinzip, sondern in der Jahresgebühr, der Obergrenze und den Kategorien mit dem höchsten Cashback.

Wie funktioniert eine Cashback-Kreditkarte genau?

Bei jeder Kartenzahlung bekommst du einen festen Prozentsatz des Betrags zurück, je nach Karte als Gutschrift, als Investition oder als Punkte zum Umtauschen.

Meist gilt zusätzlich eine monatliche oder jährliche Obergrenze, ab der kein weiteres Cashback mehr anfällt, selbst wenn du weiter mit der Karte zahlst.

Die 5 besten Kreditkarten mit Cashback 2026

1. Vivid Money: bis zu 25 Prozent bei Streaming-Partnern

Die Vivid Money Karte kostet 0 Euro Jahresgebühr und bietet 0,5 Prozent Cashback auf alle Umsätze, dazu bis zu 25 Prozent bei Partnern wie Netflix, Spotify oder Tinder.

Mit dem kostenpflichtigen Prime-Tarif für 9,90 Euro im Monat steigt das Cashback auf allen Umsätzen auf 1,5 Prozent, mit bis zu 100 Euro Erstattung pro Monat.

Jeden Monat wählst du zusätzlich bis zu 3 Kategorien im Standard-Tarif oder bis zu 4 im Prime-Tarif aus, in denen du erhöhten Cashback bekommst, etwa Restaurants oder Tanken.

2. TF Bank Mastercard Gold: 5 Prozent auf Reisen

Diese Karte hat dauerhaft 0 Euro Jahresgebühr und zahlt 5 Prozent Cashback auf Reisen und Mietwagenbuchungen, ohne Fremdwährungsgebühr im Ausland.

Eine kostenlose Reiseversicherung ist inklusive, greift aber nur, wenn mindestens die Hälfte der Reise mit der Karte bezahlt wurde.

3. Trade Republic Karte: 1 Prozent Saveback statt Bargeld

Die Trade Republic Karte gibt 1 Prozent jeder Zahlung als Saveback zurück, direkt investiert in ein Wertpapier deiner Wahl, bei Zahlung aus dem Krypto-Guthaben sogar 2 Prozent.

Voraussetzung ist ein aktiver Sparplan von mindestens 50 Euro im Monat. Der maximale Saveback liegt bei 15 Euro monatlich.

4. Targobank Gold-Karte: 1 Prozent ohne Kategorie-Limit

Für 59 Euro Jahresgebühr bekommst du 1 Prozent Cashback auf wirklich alle Einkäufe, ohne Einschränkung auf bestimmte Kategorien, bis maximal 100 Euro pro 12 Monate.

Bei einem Jahresumsatz ab 5.900 Euro entfällt die Jahresgebühr komplett, wodurch sich die Karte für Vielnutzer schnell rechnet.

5. PAYBACK American Express: Punkte statt direktem Cashback

Diese Karte ist dauerhaft kostenlos und sammelt einen PAYBACK-Punkt pro 3 Euro Umsatz, kombinierbar mit regulären PAYBACK-Punkten bei Partnershops.

Punkte lassen sich 1 zu 1 in Miles & More Meilen umwandeln, ideal für alle, die ohnehin schon PAYBACK oder Meilen sammeln.

Kreditkarte oder Debitkarte: der Unterschied zählt

Debitkarten ohne SCHUFAVivid Money und die Trade Republic Karte sind Visa-Debitkarten ohne Kreditlimit. Jede Zahlung geht direkt vom eigenen Guthaben ab, keine SCHUFA-Abfrage bei der Basisversion.

Echte KreditkartenTargobank Gold, TF Bank Mastercard Gold und PAYBACK American Express laufen über einen echten Kreditrahmen, dafür prüft die Bank bei der Beantragung deine SCHUFA.

Vergleichstabelle: Cashback-Kreditkarten 2026

Karte Jahresgebühr Cashback Besonderheit
Vivid Money 0 € Bis 25% bei Partnern, 0,5% allgemein Prime-Tarif für höheres Cashback
TF Bank Mastercard Gold 0 € 5% auf Reisen Kostenlose Reiseversicherung
Trade Republic Karte 0 € (5 € Ausstellung) 1% Saveback (2% bei Krypto) Cashback fließt in Wertpapiere
Targobank Gold-Karte 59 € 1% auf alles Gebühr entfällt ab 5.900 € Umsatz
PAYBACK American Express 0 € 1 Punkt pro 3 € Punkte zu Miles & More tauschbar

Worauf du vor der Wahl noch achten solltest

  • Die Jahresgebühr wurde mit deinem realistischen Cashback pro Jahr verglichen, nicht nur mit dem Werbe-Prozentsatz.
  • Die Cashback-Obergrenze pro Monat oder Jahr passt zu deinem tatsächlichen Kartenumsatz.
  • Fremdwährungsgebühren wurden geprüft, falls du die Karte auch außerhalb der Eurozone nutzt.
  • Bedingungen wie ein aktiver Sparplan oder ein Mindestumsatz wurden wirklich gelesen, nicht nur überflogen.

Für die drei echten Kreditkarten in dieser Liste prüft die jeweilige Bank bei der Beantragung deine SCHUFA-Auskunft und meist auch ein regelmäßiges Einkommen.

Bei negativer SCHUFA bleiben Vivid Money und die Trade Republic Karte als Optionen ohne diese Prüfung, da beide auf Guthabenbasis funktionieren und keinen Kreditrahmen vergeben.

Achtung: Cashback ersetzt keine solide Rückzahlung

Eine Karte lohnt sich nur, wenn du den Betrag jeden Monat vollständig begleichst. Sonst übersteigen die Zinsen das Cashback um ein Vielfaches.

Siehe auch: Wo findest du gültige Rabattcodes und Gutscheine 2026?

Welche Cashback-Karte lohnt sich für dein Ausgabeverhalten?

Die beste Cashback-Kreditkarte ist die, deren Bedingungen zu deinem echten Ausgabeverhalten passen, nicht die mit dem höchsten beworbenen Prozentsatz.

Wer viel reist, profitiert eher von der TF Bank Mastercard Gold. Wer ohnehin schon investiert, holt mit der Trade Republic Karte zusätzlich aus dem eigenen Sparplan heraus.

* Konditionen Stand September 2026, laut Angaben der jeweiligen Anbieter. Cashback-Sätze und Jahresgebühren können sich ändern, aktuelle Bedingungen vor Vertragsabschluss direkt beim Anbieter prüfen.

Hallo, ich bin Luzia, Autorin bei Cred4You. Dort erstelle und pflege ich Inhalte rund um das Thema persönliche Finanzen. Mein Ziel ist es, Finanzwissen zugänglich, kostenlos und leicht verständlich zu machen – auch für diejenigen, die sich bisher noch nie mit diesem Thema beschäftigt haben.
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